Hallo meine Lieben,
nach laaanger Siedepause treibt es mich an den Siedetopf. Und prompt taucht mind. eine Frage auf:
- habt ihr schon mal Rapswachs, keine Rapsbutter, verseift?
- welches Öl nehmt ihr in Katrins Rechner dafür?
- wie wird die Seife damit, wenn ich 20% verseifen möchte?
Ich stehe etwas hilflos da und weiß nicht weiter.
Verseifungszahlen von Fetten und Ölen
Re: Verseifungszahlen von Fetten und Ölen
Ich noch nicht. Kann ich leider nicht helfen.
Liebe Grüße
Gerda

Gerda
Re: Verseifungszahlen von Fetten und Ölen
Eigendlich ist es ja kein echtes Wachs sondern nur das gehärtetes Öl.Nane hat geschrieben: ↑Do 7. Mai 2026, 11:07Hallo meine Lieben,
nach laaanger Siedepause treibt es mich an den Siedetopf. Und prompt taucht mind. eine Frage auf:
- habt ihr schon mal Rapswachs, keine Rapsbutter, verseift?
- welches Öl nehmt ihr in Katrins Rechner dafür?
- wie wird die Seife damit, wenn ich 20% verseifen möchte?
Ich stehe etwas hilflos da und weiß nicht weiter.
1. Bei "sehr geringen Mengen" kannst du sicher auch die VZ vom Öl verwenden. Natürlich passen dann die Wete von Härte, INS usw. nicht.
Du hast dann vielleicht ein minimalen Prozentsatz weniger Laugenunterschuß, das spielt keine große Rolle, die Verseifungszahlen
in den Rechnern sind ja nur Mittelwerte.
20% ist natürlich schon eine Hausnummer. Ich würd mal tippen die wird sehr hart. Vielleicht wär es in Cremen oder Salben besser aufgehoben. Wenn du es in Seife testest bin ich gespannt auf das Ergebnis
2. Sojawachs hat die gleiche VZ.
3. Verwende Der Kr3ativ4U Seifenrechner da hat du auch im Rezept die richtigen INCI-Namen drin.
Rapswachs VZ: 180 – 200
https://www.kw-chemie.com/index.php?dat ... =20&nav=15
Re: Verseifungszahlen von Fetten und Ölen
Danke Andrea.
Wenn ich deine Antwort lese erscheint mir das logisch. Die angedachten 20% werde ich nicht verwenden. Ist doch etwas viel. Ich habe das irgendwo gelesen und wenn man das noch nie verwendet hat, dann ist es schon ein Anhaltspunkt. Ich traue mich nicht einfach blind drauflos zu sieden die Zeiten sind bei mir schon längst vorbei.
Am Sonntag habe ich dann Zeit zu sieden und werde euch am Ergebnis teilhaben lassen.
Wenn ich deine Antwort lese erscheint mir das logisch. Die angedachten 20% werde ich nicht verwenden. Ist doch etwas viel. Ich habe das irgendwo gelesen und wenn man das noch nie verwendet hat, dann ist es schon ein Anhaltspunkt. Ich traue mich nicht einfach blind drauflos zu sieden die Zeiten sind bei mir schon längst vorbei.
Am Sonntag habe ich dann Zeit zu sieden und werde euch am Ergebnis teilhaben lassen.
- Frau M.
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Re: Verseifungszahlen von Fetten und Ölen
Rapswachs habe ich auch noch da. Eine Seife damit steht schon eeewig auf meiner To-do-Tapete! Und da steht sie nun...
Übrigens habe ich sogar 25 % veranschlagt. Ich habe nämlich auch gelesen, dass es in höheren Konzentrationen eingesetzt werden kann, nämlich in diesem Beitrag in einem englischsprachigen Seifenforum. Das Mitglied dort berichtet auch, dass der Leim sehr lange dünnflüssig war. Die Erfahrungen mit Sojawachs lassen sich demnach nicht 1:1 auf Rapswachs übertragen!
Sojawachs habe ich schon öfter mal in Seifen verwendet. Das höchste waren 15 % der GFM. Da musste ich wärmer arbeiten als üblich (über 35°C), weil das Wachs sonst wieder erstarrt wäre. Und überhaupt musste ich diesen Leim nur ganz kurz pürieren.
Bei einer Seife mit hohem Rapswachsanteil würde ich auch vermuten, dass man relativ warm arbeiten muss. Bin gespannt, welche Erfahrungen du machst, liebe Nane!
Sojawachs habe ich schon öfter mal in Seifen verwendet. Das höchste waren 15 % der GFM. Da musste ich wärmer arbeiten als üblich (über 35°C), weil das Wachs sonst wieder erstarrt wäre. Und überhaupt musste ich diesen Leim nur ganz kurz pürieren.
Bei einer Seife mit hohem Rapswachsanteil würde ich auch vermuten, dass man relativ warm arbeiten muss. Bin gespannt, welche Erfahrungen du machst, liebe Nane!