Gänserassen
Verfasst: Mo 11. Jan 2016, 14:16
Seiden-, Schnee- und Schafgans
Schlicht, Einzelformen, Gänsefett.............
diese 3 Grundgedanken schwebten mir vor, als ich die erste Seife im Neuen Jahr sieden wollte. Entspannend sollte das Sieden auch noch sein. Und war es auch. Entstanden sind an den vergangenen Tagen daraus 3 Gänseseifen, alle mit dem selben Grundrezept aber zwei Variablen.
25 % Gänsefett (selber ganz vorsichtig ausgelassen, sozusagen nur geschmolzen bei ganz ganz niedriger Temperatur und dann durch einen Kaffeefilter geklärt)
25 % Kokosöl
25 % Distelöl h.o.
20 % Palmöl
5 % Sheabutter
1 Tl Salz
8 % Überfettung, Wasserreduktion auf 25 %
Die Seidengans, die erste der Reihe, bekam 2 g Tussahseide und das PÖ Green Tea & Cucumber (Verseifer) dazu.
Bei der Schneegans, verlockte mich der frisch gefallene Schnee, die Lauge wurde damit angerührt. Duft PÖ Earl Grey Tea & Cucumber (Scent Perfique)
Die Schafgans, eine ganz besondere Rasse : -) entstand aus der "Kreuzung" vom Seifenleim mit 70g Schafsquark. PÖ Black Tea & Lemon (Scent Perfique)
Interessant war dabei das leicht unterschiedliche Verhalten des Seifenleimes.
Die beiden ersten Seifen kamen ins Bettchen mit einer Heizdecke auf kleiner Stufe, Temperatur neben den Seifen ca. 45 bis 50 Grad, ca. 4 Stunden und waren dann hart. Man kann schon sagen sehr hart. Bei der Seidengans dickte der Leim an. Bei der Schneegans überhaupt nicht.
Die dritte, die Schafgans, dickte auch an. Ich wollte sie nicht aufwärmen, wegen des eventuell auftretenden "Milchgemüffels". Trotzdem war der Seifenleim schon beim Einfüllen am Aufheizen und dies trotz Einzelformen. Darum durfte sie den Abend im Garten verbringen, bei ca. 4 Grad.
Er kühlte dabei gut ab und nach ca. 17 Stunden konnte ich sie auch gut ausformen.
Ich bin sehr zufrieden mit der Gänseschar und da ich noch weiteres Gänsefett im Tiefkühler habe, wird es bestimmt noch ein paar andere "Rassen" geben.
Die Wildgans, eine Streifengans, Ringelgänse und weitere Rassen und Arten haben da meine Fantasie entfacht. Die werden dann aber wahrscheinlich in anderer Optik erscheinen, denn Ringel oder Streifen lassen sich doch besser in Blockformen oder Divi umsetzen.
Nun werde ich Bilder sprechen lassen. Leider war das Wetter nicht so gleichbleibend. Die wenige Sonne hat nicht für alle Seifchen gereicht. Daher sind die Gruppenfotos unterschiedlich beleuchtet. Die Einzelformen habe ich aber heute noch vereint. Regen draußen, aber innen war es ausreichend hell.
SEIDENGANS
[ externes Bild ]
SCHNEEGANS
[ externes Bild ]
SCHAFGANS
[ externes Bild ]
Und noch zwei weitere Fotos.
Auf dem ersten ist so schön der Farbunterschied zu erkennen.
Von links nach rechts Seidengans, Schneegans und Schafgans
[ externes Bild ]
Und auf diesem sieht man, wie hart die Schneegans geworden ist. Die Herzen glänzen nur durch das Darüberstreichen mit dem Finger.
Der leicht orange Farbton der Schafgans (Drachenmotiv) ist durch den Schafsquark entstanden, denn das PÖ soll nicht verfärben.
Dieses Orange ist auch unterschiedlich ausgeprägt bei den Einzelformen. Die mit etwas mehr "Masse" wurden wahrscheinlich wärmer und sind darum auch oranger.
[ externes Bild ]
Weitere Vergleichsfotos sind wieder auf meinem Blog, auf dem ihr mich gerne besuchen könnt.
Ich hoffe sie gefallen und ich freue mich schon auf eure Kommentare.
Schlicht, Einzelformen, Gänsefett.............
diese 3 Grundgedanken schwebten mir vor, als ich die erste Seife im Neuen Jahr sieden wollte. Entspannend sollte das Sieden auch noch sein. Und war es auch. Entstanden sind an den vergangenen Tagen daraus 3 Gänseseifen, alle mit dem selben Grundrezept aber zwei Variablen.
25 % Gänsefett (selber ganz vorsichtig ausgelassen, sozusagen nur geschmolzen bei ganz ganz niedriger Temperatur und dann durch einen Kaffeefilter geklärt)
25 % Kokosöl
25 % Distelöl h.o.
20 % Palmöl
5 % Sheabutter
1 Tl Salz
8 % Überfettung, Wasserreduktion auf 25 %
Die Seidengans, die erste der Reihe, bekam 2 g Tussahseide und das PÖ Green Tea & Cucumber (Verseifer) dazu.
Bei der Schneegans, verlockte mich der frisch gefallene Schnee, die Lauge wurde damit angerührt. Duft PÖ Earl Grey Tea & Cucumber (Scent Perfique)
Die Schafgans, eine ganz besondere Rasse : -) entstand aus der "Kreuzung" vom Seifenleim mit 70g Schafsquark. PÖ Black Tea & Lemon (Scent Perfique)
Interessant war dabei das leicht unterschiedliche Verhalten des Seifenleimes.
Die beiden ersten Seifen kamen ins Bettchen mit einer Heizdecke auf kleiner Stufe, Temperatur neben den Seifen ca. 45 bis 50 Grad, ca. 4 Stunden und waren dann hart. Man kann schon sagen sehr hart. Bei der Seidengans dickte der Leim an. Bei der Schneegans überhaupt nicht.
Die dritte, die Schafgans, dickte auch an. Ich wollte sie nicht aufwärmen, wegen des eventuell auftretenden "Milchgemüffels". Trotzdem war der Seifenleim schon beim Einfüllen am Aufheizen und dies trotz Einzelformen. Darum durfte sie den Abend im Garten verbringen, bei ca. 4 Grad.
Er kühlte dabei gut ab und nach ca. 17 Stunden konnte ich sie auch gut ausformen.
Ich bin sehr zufrieden mit der Gänseschar und da ich noch weiteres Gänsefett im Tiefkühler habe, wird es bestimmt noch ein paar andere "Rassen" geben.
Die Wildgans, eine Streifengans, Ringelgänse und weitere Rassen und Arten haben da meine Fantasie entfacht. Die werden dann aber wahrscheinlich in anderer Optik erscheinen, denn Ringel oder Streifen lassen sich doch besser in Blockformen oder Divi umsetzen.
Nun werde ich Bilder sprechen lassen. Leider war das Wetter nicht so gleichbleibend. Die wenige Sonne hat nicht für alle Seifchen gereicht. Daher sind die Gruppenfotos unterschiedlich beleuchtet. Die Einzelformen habe ich aber heute noch vereint. Regen draußen, aber innen war es ausreichend hell.
SEIDENGANS
[ externes Bild ]
SCHNEEGANS
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SCHAFGANS
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Und noch zwei weitere Fotos.
Auf dem ersten ist so schön der Farbunterschied zu erkennen.
Von links nach rechts Seidengans, Schneegans und Schafgans
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Und auf diesem sieht man, wie hart die Schneegans geworden ist. Die Herzen glänzen nur durch das Darüberstreichen mit dem Finger.
Der leicht orange Farbton der Schafgans (Drachenmotiv) ist durch den Schafsquark entstanden, denn das PÖ soll nicht verfärben.
Dieses Orange ist auch unterschiedlich ausgeprägt bei den Einzelformen. Die mit etwas mehr "Masse" wurden wahrscheinlich wärmer und sind darum auch oranger.
[ externes Bild ]
Weitere Vergleichsfotos sind wieder auf meinem Blog, auf dem ihr mich gerne besuchen könnt.
Ich hoffe sie gefallen und ich freue mich schon auf eure Kommentare.